About me

Englisch:

Philip Wallisfurth creates bold, immersive spaces where urban art evolves into powerful visual experiences. You can almost hear the hiss of spray paint – his dynamic forms feel zoomed in, colors drip, spill, and burst beyond the canvas. A red X. Floating rings. A black hole fed by primary colors disappears into nothingness. His work began on the streets, moss graffiti, hand-crafted paste-ups across European cities. From Cologne to Berlin, his art has grown – but the urban space remains his core. His aesthetic stays raw, authentic, and unmistakably rooted in the city. Call it Urban Contemporary Art at its purest. What sets him apart? The same intensity behind a quick street piece lives on in his studio work. Whether it’s a meticulously painted anamorphosis or a glowing canvas, every detail carries intention. Wallisfurth’s visual language is bold, precise, and vibrant. His chosen palette ultramarine, neon red, blazing orange, lemon yellow,  transforms space and emotion. Color is never alone. Above all, his work radiates positivity. And it sticks.

Deutsch:

Man meint, den Sound der Spraydose zu hören. Die Formen sind voller Dynamik, wie herangezoomt. Die Farbe läuft herunter, bald tropft sie aus dem Rahmen. Anderes Setting: eine kraftvolle Installation aus farbigen Ringen schwebt im Raum. Ein rotes X. Ein schwarzes Loch frisst sich ins Nirgendwo, gespeist aus Primärfarben. Philip Wallisfurth hat die Vorzeichen seiner Entwürfe wie die meisten Künstler im Laufe der Lebensjahre fulminant geändert; er begann im happy style mit nächtlichem Kleben unzähliger handgefertigter Kunstwerke in den Groß- und Kleinstädten unseres Kontinents. Moosgraffitties wuchsen buchstäblich an den Mauern Kölns und Berlins. Er ist erwachsen geworden, und mit ihm seine Werke. Seinem Ursprungsbiotop aber bleibt er in jeder seiner Arbeiten treu: der Straße. Der Stadt. Kurz: dem urbanen Raum. Wenn man die Schublade braucht, dann ist das Urban Contemporary Art vom Reinsten- und vom Feinsten. Denn wo ist der Unterschied zwischen einem schnellen Piece draußen und einer von Philip Wallisfurth akribisch durchdachten Anamorphose, einer seiner akkurat mit Liebe zum Detail gearbeiteten Leinwände? Seine Werke umgibt eine Leichtigkeit, die aus ebendiesem Feingefühl für die Wirkung vom Überdimensionalen bis zur filigranen line rührt; Die klaren, wohlgewählten Farben wie Ultramarin, Neonrot, leuchtendes Orange, Zitronengelb erheben die Form. Sie tragen einander, können nicht ohne einander existieren. Philip Wallisfurths Bildsprache ist stark. Positivität möchte er transportieren – es gelingt ihm.